Literatur in Winterthur

«Valentin las auch deshalb so gern, weil er fest daran glaubte, dass man durch nichts auf der Welt so viele Leben neben- und nacheinander leben konnte wie durch das Lesen.»


Rafik Schami, Reise zwischen Nacht und Morgen

Aktuell
Ausschreibung: Studer/Ganz-Preis für unveröffentlichtes Prosadebüt

Die 2005 gegründete Studer/Ganz-Stiftung fördert in der Schweiz jüngere Autorinnen und Autoren. Ende September 2018 vergibt die Stiftung in der Deutschschweiz zum siebten Mal einen Preis für das beste unveröffentlichte Prosadebütmanuskript.

 

Ausschreibung / Flyer

 

Einsendeschluss: 30. Juni 2018

Lyrik aus Winterthur — Sylvia Steiner und Ruth Loosli

Eingeführt von HansJoerg Diener und Lisa Briner

Wie klingt Lyrik, die heute in Winterthur entsteht? Die beiden Lyrikerinnen Sylvia Steiner und Ruth Loosli lesen aus publizierten und aus unveröffentlichten Texten. Da sind «unkräuter nicht unmenschen», da herrscht ein «Hunger nach Vogelruf und Buschwindrosen» und geschrieben wird «für Kinder, für Katzen, für Menschen», aber auch «für meine hungrige Tastatur». Manche der Gedichte biegen leichtfüssig um die Ecke und haben doch Gewicht, andere treiben die Themen und Fragen um, die sich uns allen heute stellen. Begleitet wird die Lesung vom jungen Winterthurer Musiker Quirin Oeschger auf seinem Hackbrett.

 

Sylvia Steiner, geboren 1937 in Basel, lebt in Winterthur. Sie veröffentlichte die Lyrikbände wenn buchstaben zusammenstehn (2003) und eine andere geografie (2010), ihre Gedichte erscheinen in Literaturzeitschriften und Anthologien.

 

Ruth Loosli, geboren 1959, schreibt Lyrik und Kurzprosa. Auf ihren ersten Lyrikband Aber die Häuser stehen noch (2009) folgten die Geschichten von Wila (2011), zuletzt erschien die Gedichtsammlung Berge falten (2016). Aufgewachsen im Berner Seeland, lebt Ruth Loosli heute in Winterthur.

25.06.18, 19.30 Uhr

COALMINE Café, Türöffnung 18.30 Uhr, Eintritt: 20.– / 10.–, Mitglieder LVW: Eintritt frei